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Anmerkungen zur Veranstaltung

 

Ernennungsurkunde zum UNICEF Juniorbotschafter

 

St. Maximin, UNICEF Junior Botschafter im Trierischen Volksfreund

 

 

 

 

Antwortschreiben von Fr. Müller-Antoine,

UNICEF Deutschland vom 08.06.2005

 

Sehr geehrter Herr Wengenroth,

 

es ist gut, dass Sie sich mit der Enttäuschung Ihrer Schüler direkt an mich wenden. Es tut uns sehr leid, dass wir Ihre Erwartungen nicht erfüllen konnten und wir die Schüler Ihrer Schule so demotiviert haben, obwohl sie so eine lange Anreise und hohe Fahrtkosten auf sich genommen haben. Sie haben sicher recht, dass wir den genauen Ablauf der Veranstaltung hätten besser erklären müssen. In der Veranstaltung wurden nur die fünf Preisträger geehrt und nicht die Aktionen der übrigen Gewinner. Wir nehmen uns Ihre Anmerkungen sehr zu Herzen und werden sie für den nächsten Wettbewerb berücksichtigen. ( Bitte haben Sie auch Verständnis für uns, dass wir im zweiten Jahr unseres Wettbewerbs noch nicht alles perfekt organisiert haben. Uns fehlen noch die Erfahrungen mit Schulwettbewerben.)

 

Zwar haben sich der UNICEF - Vorsitzende Reinhard Schlagintweit und Sabine Christiansen bei allen Teilnehmern für die Aktionen bedankt und Juri Tetzlav, der Moderator ist mit dem Mikrofon herumgegangen um einzelne Schüler zu befragen. Aber wir haben nicht die Sprecher von allen anwesenden Klassen und Gruppen aufgefordert, ihre Aktionen vorzustellen. Insgesamt waren mehr als 30 verschiedene Gruppen anwesend. Alle waren zwar auf einer Stelltafel abgebildet und wurden als Powerpoint - Präsentation während des Auftritts von Senait Mehari gezeigt.

( Allerdings blieben die Bilder anfangs zu lange stehen und die letzten erhielten nicht mal eine Sekunde. ) Sie haben Recht, man hätte die Vertreter der 16 Anerkennungspreise nach vorne rufen können, um ihnen dort die Urkunde zu überreichen. Wir werden den Schülern die Urkunden bis Ende des Monats mit dem Anerkennungspreis zusenden.

 

Auch wir fanden die Aktion und das Projekt Ihrer Schule (siehe Anlage), die eigentlich einen Sonderpreis verdient hätte, sehr herausragend. Eigentlich ist es den anderen Projekten gar nicht vergleichbar, weil das Projekt auf den Philippinen mit den gegenseitigen Besuchen der Partner sehr langfristig und nachhaltig angelegt ist. So wie unser Wettbewerb gestaltet ist, kann er das jahrelange entwicklungspolitische Engagement Ihrer Schule nie in seiner Breite würdigen.

 

Offensichtlich war unsere Form der Anerkennung zu unpersönlich. Um allen Kindern Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit den Promis und den UNICEF - Vertreter zu geben, haben wir sie zu einem Imbiss in die Römerhallen eingeladen. Viele Schüler und Lehrer haben das auch rege in Anspruch genommen.

 

Wir entschuldigen uns ganz herzlich, dass wir Sie und die Kinder enttäuscht haben und hoffen sehr, dass Sie und die Kinder dennoch ihr Engagement für das Angalan - Projekt fortsetzen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gz. Marianne Müller-Antoine

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